So liest du das Ergebnis
Die Bruttomietrendite ist die Jahreskaltmiete geteilt durch den Kaufpreis. Sie ist schnell gerechnet, lässt aber Nebenkosten und laufende Kosten weg und wirkt deshalb zu hoch.
Die Nettomietrendite zieht von der Jahreskaltmiete die Kosten ab, die du nicht auf die Mieter umlegst, und teilt durch die Gesamtinvestition aus Kaufpreis und Kaufnebenkosten. Sie ist die bessere Zahl für den Vergleich zweier Wohnungen.
Der Kaufpreisfaktor sagt, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis kostet. Er ist der Kehrwert der Bruttomietrendite.
Rechenbeispiel
Brutto: 9.360 € ÷ 240.000 € = 3,90 %. Netto: (9.360 € − 1.080 €) ÷ 266.400 €
Ab wann ist die Mietrendite gut?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Der Rechner ordnet deine Werte an Zielen ein, die du selbst festlegst: Im Ziel, Mittelfeld oder Unter Ziel. Ohne eigene Ziele gelten 5,00 % brutto und 4,00 % netto.
Typische Fehler
- Kaufnebenkosten vergessen. Je nach Bundesland und Makler sind das 5,5 % bis 12,0 % des Kaufpreises.
- Warmmiete statt Kaltmiete ansetzen.
- Das ganze Hausgeld als Kosten abziehen, obwohl ein Teil auf die Mieter umgelegt wird.
- Mietausfall und Leerstand beim Mieterwechsel nicht einplanen.
Grenzen der Kennzahl
Die Mietrendite sagt nichts über Finanzierung, Steuern und Wertentwicklung. Ob sich die Wohnung für dich rechnet, zeigen erst Cashflow und Eigenkapitalrendite. Beides rechnet lohntsich.immo, wenn du genau durchrechnest.