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Cashflow-Rechner für die vermietete Wohnung

Was bleibt dir jeden Monat, nachdem Miete, Kosten, Zins, Tilgung und Steuer verrechnet sind? Der Rechner zeigt den Cashflow vor und nach Steuern.

Kosten im Monat, die du nicht auf die Miete umlegst
Nebenkosten 11,0 %, 26.400 € (indikativ)
Pro Jahr, fest für 10 Jahre
Pro Jahr, vom Darlehen
Dein Steuersatz auf den letzten Euro Einkommen
Cashflow nach Steuern im Monat−95 €Im ersten JahrIm Ziel
Cashflow vor Steuern−210 €Miete minus Kosten, Zins und Tilgung
Rate im Monat900 €Zins und Tilgung
Steuerwirkung im Monat+115 €Plus heißt Erstattung
Genau durchrechnen Kostenlos, ohne Anmeldung. Deine Werte werden übernommen, dazu kommen Finanzierung, Steuern und 50 Jahre Verlauf.

So liest du das Ergebnis

Der Cashflow vor Steuern ist, was von der Kaltmiete bleibt, nachdem du die nicht umlagefähigen Kosten, die Zinsen und die Tilgung bezahlt hast. Umlagefähige Nebenkosten zahlt der Mieter, sie laufen nur durch.

Der Cashflow nach Steuern berücksichtigt, dass Zinsen, Kosten und die Abschreibung (AfA) deine Mieteinnahmen mindern. Bleibt unterm Strich ein Verlust, verringert er deine Steuer auf das übrige Einkommen. Diese Ersparnis rechnet der Rechner mit deinem Grenzsteuersatz ein.

Die Tilgung ist kein Verlust. Sie senkt die Restschuld, du baust damit Vermögen auf. Ein leicht negativer Cashflow kann deshalb vertretbar sein.

Rechenbeispiel

240.000 €, 90 % finanziert, 3,50 % Zins, 1,50 % Tilgung, 42 % Grenzsteuersatz
Kaltmiete780 €
Nicht umlagefähige Kosten−90 €
Zinsen (216.000 € × 3,50 % ÷ 12)−630 €
Tilgung (216.000 € × 1,50 % ÷ 12)−270 €
Cashflow vor Steuern−210 €
Steuerwirkung (AfA 333 € im Monat eingerechnet)+115 €

Steuerwirkung: (Miete − Kosten − Zinsen − AfA) × Grenzsteuersatz. Ein negatives Ergebnis ergibt eine Erstattung.

Cashflow nach Steuern im Monat−95 €
Mit diesen Werten rechnen

Du zahlst in diesem Beispiel 95 € im Monat zu, tilgst aber 270 €. Dein Vermögen wächst also, bevor eine Wertsteigerung dazukommt.

Ab wann ist der Cashflow in Ordnung?

Der Rechner ordnet den Cashflow an der Tilgung ein: Im Ziel ist ein Fehlbetrag bis etwa einem Viertel der Tilgung, Unter Ziel ein Fehlbetrag in Höhe der ganzen Tilgung oder mehr. Dazwischen liegt das Mittelfeld. Solange der Fehlbetrag kleiner als die Tilgung ist, wächst dein Vermögen.

Typische Fehler

  • Die Tilgung als Kosten sehen. Sie ist Sparen in die eigene Wohnung.
  • Die Steuer vergessen. Gerade in den ersten Jahren ist der Cashflow nach Steuern oft deutlich besser als davor.
  • Ohne Rücklage für Reparaturen und Leerstand rechnen.
  • Nicht prüfen, ob der Zuschuss auch bei höherem Zins nach der Zinsbindung in dein Budget passt.

Grenzen des Rechners

Der Rechner zeigt das erste Jahr. Später steigen Mieten und Kosten, der Zinsanteil sinkt und die Tilgung steigt. Wie sich der Cashflow über 50 Jahre entwickelt, siehst du, wenn du genau durchrechnest.

Häufige Fragen

Ist ein negativer Cashflow schlecht?
Nicht unbedingt. Solange der Fehlbetrag kleiner als die Tilgung ist, wächst dein Vermögen. Entscheidend ist, dass du den Zuschuss dauerhaft tragen kannst, auch wenn der Zins nach der Zinsbindung steigt.
Warum gibt es eine Steuererstattung?
Zinsen, nicht umlagefähige Kosten und die AfA mindern deine Einkünfte aus Vermietung. Ergibt sich ein Verlust, verrechnet das Finanzamt ihn mit deinem übrigen Einkommen. Die Tilgung mindert die Steuer nicht.
Welchen Grenzsteuersatz setze ich an?
Den Steuersatz auf den letzten Euro deines Einkommens, nicht den Durchschnittssatz. Nach dem Grundtarif 2026 liegt er ab einem zu versteuernden Einkommen von 69.879 € im Jahr bei 42 %, darunter niedriger, jeweils ohne Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

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