So liest du das Ergebnis
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie stark das Geld wächst, das du selbst einsetzt. Der Rechner teilt dafür den Vermögenszuwachs im ersten Jahr durch dein Eigenkapital. Zum Vermögenszuwachs zählen die Tilgung, der Cashflow nach Steuern und die erwartete Wertsteigerung der Wohnung.
Weil die Bank den größten Teil finanziert, wirkt ein Hebel: Wertsteigerung und Tilgung beziehen sich auf die ganze Wohnung, das Eigenkapital ist nur ein Teil davon. Der Hebel wirkt in beide Richtungen, auch Verluste fallen stärker ins Gewicht.
Rechenbeispiel
6.896 € ÷ 50.400 €. Ohne Wertsteigerung: 4,16 %
Ab wann ist die Eigenkapitalrendite gut?
Der Rechner vergleicht mit einem Ziel von 20,00 %, das du in deinen Annahmen änderst. Schau dir auch den Wert ohne Wertsteigerung an. Er zeigt, was Tilgung und Cashflow allein bringen, ohne dass du auf steigende Preise setzt.
Typische Fehler
- Die Wertsteigerung als sicher ansehen. Sie ist eine Annahme und kann ausbleiben.
- Die Kaufnebenkosten beim Eigenkapital vergessen. Sie sind weg, sobald du kaufst.
- Nur auf die Rendite schauen. Wenig Eigenkapital heißt hohe Rendite, aber auch hohe Schulden und eine hohe Rate.
Grenzen der Kennzahl
Die Kennzahl gilt für das erste Jahr. Mit jedem Jahr steigt die Tilgung und das gebundene Eigenkapital wächst, die Rendite ändert sich also. Den Verlauf über die Jahre zeigt die App, wenn du genau durchrechnest. Wie sich die Rate zusammensetzt, zeigt der Finanzierungsrechner.