Warum es keine einfache Ja-oder-Nein-Antwort gibt
Ob sich eine Wohnung lohnt, hängt davon ab, was du willst: monatlich etwas übrig haben, langfristig Vermögen aufbauen oder Steuern sparen. Der Rechner zeigt deshalb mehrere Kennzahlen und ordnet jede an Zielen ein, die du in der App selbst festlegst.
Welche Kennzahl wofür steht
- Cashflow nach Steuern: Was dir im Monat bleibt oder was du zuschießt. Die wichtigste Zahl für dein Budget. Mehr im Cashflow-Rechner.
- Nettomietrendite: Wie viel Miete nach Kosten der Kaufpreis samt Nebenkosten bringt. Gut zum Vergleich von Angeboten. Mehr im Mietrendite-Rechner.
- Eigenkapitalrendite: Wie stark dein eingesetztes Geld wächst. Mehr im Eigenkapitalrendite-Rechner.
- Kaufpreisfaktor: Wie viele Jahresmieten die Wohnung kostet. Mehr im Kaufpreisfaktor-Rechner.
Rechenbeispiel
Das Beispiel zeigt ein typisches Bild: Die Mietrendite erreicht das Ziel nicht ganz, trotzdem wächst das Vermögen, weil der Zuschuss im Monat kleiner ist als die Tilgung. Ob dir das reicht, entscheidest du.
Typische Fehler
- Nur auf eine Kennzahl schauen, meist die Bruttomietrendite aus dem Inserat.
- Mit der Miete aus dem Inserat rechnen, ohne sie mit dem Mietspiegel zu vergleichen.
- Kosten wie Rücklage, Verwaltung und Leerstand zu niedrig ansetzen.
- Nur das erste Jahr betrachten. Zinsbindung, Mietsteigerung und Instandhaltung verändern das Bild über die Jahre.
Grenzen des Rechners
Der Rechner zeigt das erste Jahr mit Standardannahmen. In der App kommen 50 Jahre Verlauf, Szenarien, Sanierungen und Unterlagen für das Bankgespräch dazu. Die Berechnung ersetzt keine Steuer- oder Finanzberatung.